Desktop
Mehrere Spalten nebeneinander, großzügige Fläche, alles auf einen Blick.
Leistung · Website & Technik
Die meistgenutzte Desktop-Auflösung war 2009 noch 1024 Pixel breit — heute sind es 1920, fast die doppelte Breite. StatCounter StatCounter Und trotzdem: In Deutschland kommt die Mehrheit der Besuche über ein Handy. StatCounter Gutes Webdesign heißt heute, dieselbe Seite auf beiden Extremen gut aussehen zu lassen und bedienbar zu halten.
Für zwei Extreme gleichzeitig — breite Desktop-Monitore und kleine Handy-Displays. Beide haben in den letzten Jahren zugenommen: die Monitore in der Fläche, die Handys im Anteil.
1024 → 1920 px
meistgenutzte Desktop-Breite, 2009 gegenüber heute (weltweit) StatCounter StatCounter
59,85 %
der Zugriffe in Deutschland kommen über ein Handy StatCounter
38,31 %
kommen über einen Desktop-Rechner StatCounter
Eine fest auf eine Breite gebaute Seite kann das nicht leisten: Auf dem großen Monitor bleibt sie ein schmaler Streifen, auf dem Handy wird sie unleserlich klein. Die Antwort darauf heißt Responsive Webdesign — dazu gleich mehr.
Bildschirmauflösung weltweit, ohne Mobilgeräte gezählt; Geräteanteile für Deutschland. Beides StatCounter, Stand September 2026. StatCounter beschreibt bei den Auflösungen selbst einen „fortlaufenden Trend zu größeren Bildschirmen“. StatCounter
Weil in Deutschland die Mehrheit über ein Handy kommt — und weil Google genau diese Handy-Fassung zur Grundlage für Index und Ranking macht.
Mehrere Spalten nebeneinander, großzügige Fläche, alles auf einen Blick.
Dieselben Inhalte, untereinander gestapelt, Tippziele groß genug für den Finger. Nichts fällt weg.
Rein illustrativ, keine echte Kundenseite.
ist der Ansatz, bei dem sich eine Seite an jede Bildschirmgröße anpasst, statt für jedes Gerät eine eigene Fassung zu bauen. Google empfiehlt ihn als die am leichtesten zu pflegende Lösung. MDN
Responsive Webdesign
Responsive Webdesign ist ein Gestaltungsansatz, bei dem sich eine Website an jede Bildschirmgröße anpasst, statt für jedes Gerät eine eigene Fassung zu bauen. Google empfiehlt ihn als die am leichtesten zu pflegende Lösung.
Dahinter steht die : Seit dem 5. Juli 2024 liest Google alle Websites nur noch mit seinem Smartphone-Crawler und bewertet die mobile Fassung. Google Was dort fehlt, landet nicht im Index. Deshalb beginnt die Gestaltung bei der kleinen Fassung und wächst nach oben — nicht umgekehrt.
Mobile-First-Indexierung
Die Mobile-First-Indexierung ist Googles Vorgehen, Websites mit einem Smartphone-Crawler zu lesen und die mobile Fassung für Indexierung und Ranking zu verwenden. Was nur in der Desktop-Ansicht steht, berücksichtigt Google nicht. Die Umstellung ist seit Oktober 2023 abgeschlossen.
Der erste Eindruck steht in Sekundenbruchteilen — bevor ein Besucher ein Wort gelesen hat.
Das Tempo des Urteils: Besucher bewerten das Aussehen einer Seite in unter 50 Millisekunden, in einer Folgestudie sogar in unter 20. In dieser kurzen Zeit wirken vor allem zwei messbare Dinge.
In der Untersuchung bekamen optisch ruhigere Seiten bessere Bewertungen als vollgepackte: Je höher die optische Komplexität, desto schlechter das Schönheitsurteil. Tuch
Seiten, die dem gewohnten Aufbau ihrer Branche entsprachen, wurden als ansprechender empfunden. Ein ungewohnter Aufbau fiel eher durch. Tuch
Beide Befunde stammen aus einer Studie von 2012, an der auch Googles Nutzerforschung beteiligt war; sie baut auf einer vielzitierten Arbeit von 2006 auf, die das 50-Millisekunden-Urteil zuerst beschrieb. Tuch Lindgaard Für die Gestaltung heißt das nicht „langweilig“, sondern: klar, aufgeräumt und dem Zweck entsprechend — damit in der ersten Zehntelsekunde das Richtige ankommt.
Vier Dinge, die über reines Aussehen hinausgehen und sich prüfen lassen.
Core Web Vitals
Core Web Vitals sind drei Messwerte für die Nutzererfahrung einer Seite: wie schnell der größte Inhalt erscheint (LCP), wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert (INP) und wie stabil das Layout bleibt (CLS). Google misst sie bei echten Besuchen, getrennt nach Handy und Desktop, und bewertet am 75. Perzentil. Seit März 2024 ersetzt INP den früheren Wert FID.
WCAG
Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind die Richtlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Die aktuelle Fassung 2.2 ordnet ihre prüfbaren Kriterien vier Prinzipien zu und unterscheidet drei Stufen von A bis AAA.
Der größte Inhalt soll nach höchstens 2,5 Sekunden stehen, die Seite nach höchstens 200 Millisekunden auf eine Eingabe reagieren, das Layout kaum springen (CLS unter 0,1). Das sind die , gemessen an echten Besuchen. web.dev Google
Tipp- und Klickziele sind mindestens 24 × 24 Pixel groß und haben genug Abstand zueinander, alles ist auch per Tastatur erreichbar — so steht es in den 2.2. W3C W3C
Der Inhalt steht im ausgelieferten Quelltext, nicht erst nach dem Nachladen. Google empfiehlt das ausdrücklich, und nicht jeder Crawler führt JavaScript aus. Google
Schriften liegen auf dem eigenen Server statt bei Google. Das Landgericht München I hat das externe Nachladen 2022 ohne Einwilligung als Rechtsverletzung gewertet, die Datenschutzaufsicht sieht es für alle Fremdinhalte so. Bayern.Recht Datenschutzkonferenz
Was das besonders für KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Claude bedeutet, steht auf der Seite Was KI-Crawler auf deiner Website sehen. Dass ein schönes Design allein nicht nach oben bringt, erklärt die Seite zu SEO: Gefunden wird man über die Inhalte.
Pflicht ist das in der Regel nur, wenn Verbraucher über deine Website einen Vertrag abschließen können — etwa im Online-Shop oder bei einer Terminbuchung — und du kein bist.
Kleinstunternehmen
Ein Kleinstunternehmen ist im Sinne des BFSG ein Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder höchstens 2 Mio. € Jahresbilanzsumme. Bietet es Dienstleistungen an, ist es von den Pflichten des BFSG ausgenommen.
Grundlage ist das , das seit dem 28. Juni 2025 gilt und erstmals auch private Unternehmen zur Barrierefreiheit verpflichtet, aber nur für bestimmte Dienstleistungen. Bundesfachstelle Barrieref Eine reine Präsentationsseite, die nur informiert oder wirbt, sollte nach Einschätzung der Bundesfachstelle Barrierefreiheit nicht darunterfallen. Bundesfachstelle Barrieref
BFSG
Das BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) ist ein Bundesgesetz, das bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher zur Barrierefreiheit verpflichtet. Es setzt eine EU-Richtlinie um und gilt seit dem 28. Juni 2025. Websites betrifft es vor allem, wenn Verbraucher darüber Verträge abschließen, etwa im Online-Shop oder bei der Terminbuchung.
Die technischen Grundlagen bauen wir ohnehin mit ein — semantisches HTML, ausreichende Kontraste, Bedienung per Tastatur, Alternativtexte für Bilder. Was wir nicht leisten, ist eine förmliche Konformitätszusage nach den , eine systematische Screenreader-Prüfung oder eine Beratung zum BFSG; dafür berät die Bundesfachstelle Kleinstunternehmen kostenlos. W3C Bundesfachstelle Barrieref
WCAG
Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind die Richtlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Die aktuelle Fassung 2.2 ordnet ihre prüfbaren Kriterien vier Prinzipien zu und unterscheidet drei Stufen von A bis AAA.
Das ist unsere Praxis-Erfahrung, keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte gibt eine Anwältin oder ein Anwalt.
Wir bauen deine Website von Grund auf, mit einem festen Ansprechpartner und einem Leistungsumfang, der vor dem Start schriftlich feststeht.
Wie ein Website-Projekt Schritt für Schritt abläuft, steht auf der Seite So läuft ein Website-Projekt ab. Die Texte deiner Seite schreibst du — auf Wunsch liefern wir dir Stichwörter und eine Struktur dazu. Die Ladezeit messen wir nach dem Livegang mit den üblichen Werkzeugen und der Google Search Console. Was eine Website nach dem Start an Updates und Pflege braucht, steht unter Wartung.
Was wir nicht anbieten: Hosting, Server-Administration, Online-Shops und Rechtsberatung. Was eine Website kostet, hängt vom Umfang ab — ein konkretes Angebot bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir Zeitangaben und Preise gemeinsam klären.
Erzähl uns, was deine Website können soll. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, was sinnvoll ist — und was nicht.
Für eine einzelne Kampagne: Landingpages